Wissenswertes

Was ist bei einem Sterbefall zu tun?

Bei Eintritt eines Todesfalles kommen auf die Hinterbliebenen – in ohnehin schon schweren Stunden – eine Reihe von organisatorischen Dingen zu. Tritt der Todesfall in der Wohnung ein, so muss zunächst ein Arzt (Notarzt) benachrichtigt werden, um den Tod festzustellen. Damit der Totenschein ausgestellt werden kann, benötigt der Arzt den Personalausweis des Verstorbenen. Sofern der Tod in einem Heim oder einer ähnlichen Einrichtung eintritt, kümmert sich die jeweilige Verwaltung um die Ausstellung des Totenscheins. Der Leichnam muss nicht sofort abgeholt und bestattet werden. Viele Krankenhäuser und Altenheime bieten in speziell dafür vorgesehenen Räumen die Gelegenheit, Tote aufzubahren.
Nehmen Sie sich Zeit, um sich von dem Verstorbenen zu verabschieden.

urnen

Welche Unterlagen benötigt das Bestattungsunternehmen?
  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Sterbefallanzeige des Krankenhauses oder des Alten- und Pflegeheims
  • Totenschein des Arztes
  • Nachweis über den letzten Wohnsitz des Verstorbenen

Zusätzlich für unverheiratete Verstorbene

  • Geburtsurkunde des Verstorbenen

Zusätzlich für verheiratete Verstorbene

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe oder beglaubigter Auszug aus dem Familienregister

Zusätzlich für verwitwete oder geschiedene Verstorbene

  • Wie bei Verheirateten, aber zusätzlich Sterbeurkunde des Ehegatten bzw. Scheidungsurteil

Zusätzlich für ausländische Staatsangehörige

  • Reisepass des Verstorbenen
Tipp

Es empfiehlt sich, zu Lebzeiten seine Angelegenheiten rechtzeitig und umsichtig zu ordnen. Dies sollte vor allem dann geschehen, wenn man alleinstehend ist, ohne Kinder oder unverheiratet mit einem Partner zusammenlebt. Alleinstehenden ist zu raten, Namen und Anschriften von zu benach richtigenden Verwandten und Bekannten, sowie andere wichtige Informationen an leicht auffindbaren Stellen in der Wohnung zu hinterlegen.

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